Geoarchäologische Rekonstruktion der Landschaftsgenese im Gebiet der Niederrheinischen Lössbörde

Erfassung und Differenzierung der natürlichen und anthropogenen Reliefentwicklung der letzten 6000 Jahre.

Die Niederrheinische Lößbördenlandschaft weist im Gebiet der großen Tagebau-Stätten (Garzweiler, Inden) nordöstlich von Aachen eine mehr als 5.500 jährige aktive Besiedlungsgeschichte auf. Besonders die Altsiedelgebiete der mitteleuropäischen Lößbörden rückten in den letzten Jahrzehnten in einen interdisziplinären Forschungsfokus. Neben klassisch archäologischen traten nun auch immer mehr geo- und biowissenschaftliche Fragestellungen in den Vordergrund, die die vorgeschichtlichen Befunde durch die Deutung geogener und anthropogener Archive (z.B. Kolluvien, Auen- und Flusssedimenten) ergänzen.Im Rahmen des durch die Stiftung für Archäologie im Rheinischen Braunkohlerevier geförderten Projektes “Geoarchäologische Rekonstruktion der Landschaftsgenese im Gebiet der Niederrheinischen Lößbörde“ werden die Grabungen des Rheinischen Amts für Bodendenkmalpflege (RAB) im Vorfeld der Tagebaue Inden und Garzweiler vom Lehrstuhl Physische Geographie und Geoökologie des Geographischen Instituts der RWTH Aachen geoarächologisch begleitet. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Erfassung und Differenzierung der natürlichen und anthropogen initiierten Landschaftsentwicklung seit dem Neolithikum.

Ansprechpartner:
Frank Lehmkuhl

Laufzeit:
01/2005 - 12/2007

Förderung:
Stiftung für zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlerevier

Partner:
Landschaftsverband Rheinland (LVR)
Rheinisches Amt für Bodendenkmalpflege – Außenstelle Titz

Links:
www.archaeologie-stiftung.de
www.lvr.de/FachDez/Kultur/Archaeologie/

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Publikationen zu diesem Projekt

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