Neue Untersuchungen zur holozänen Genese des Unterlaufs der Inde
Rekonstruktion der Talmorphologie und chronostratigraphische Differenzierung der Auelehme
Zusammenfassung
Flusslandschaften sind Naturräume im ständigen Wandel. Erosion und Akkumulation verändern permanent das Oberflächenrelief. Schon immer zogen Flüsse Menschen an, die sich an den Ufern niederließen. Neben den rein natürlichen Veränderungsprozessen der Flusslandschaft, wurden die Talauen auch durch die Kultivierung, Urbarmachung und Nutzung der Bewohner geprägt. Flusslandschaften rücken derzeit mehr und mehr in den Fokus der Forschung. Dabei werden, neben geowissenschaftlichen und biowissenschaftlichen Aspekten, auch verstärkt archäologische und geoarchäologische Zusammenhänge untersucht und geklärt. Für die Interpretation und Einordnung archäologischer Fundplätze in Flussauen ist es unbedingt notwendig die Prozesse der Flussgenese zu kennen und zu verstehen.
Ansprechpartnerin:
Carolin Wygasch, M.A.
Förderung:
Stiftung zur Förderung der Archäologie im rheinischen Braunkohlerevier
Laufzeit:
04/2007 - 03/2009
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