Francesca Adam

Wissenschaftliche Angestellte, M.Sc.

Tel.:     +49 241 80 96057
Fax:     +49 241 80 92790
email: adam@geo.rwth-aachen.de

Büroanschrift:
RWTH Aachen University
Geographisches Institut
LuFG Kulturgeographie
Wüllnerstr. 5b (Raum 414)
D - 52062 Aachen

Curriculum Vitae

seit 09/2016:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am LuFG Kulturgeographie

10.2013-02.2016:
Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn,
Studiengang Geographie M.Sc., Masterarbeit: „Integration von  südosteuropäischen Migranten in Köln - eine Untersuchung zum Projekt ‚Willkommen in Köln‘“

10.2009-09.2012:
Studium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Studiengang Geographie B. Sc., Auslandssemester zur Anfertigung der Bachelorarbeit an der National University of Ireland, Galway – Thema: „The Challenge of Sustainable Spatial Planning in Ireland“

Praktische Erfahrungen

03.2015-05.2015:
Studentisches Praktikum beim FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk (FIAN), Köln

06.2013-09.2013:
Honorartätigkeit beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND, Bremen

10.2012-12.2012:
Studentisches Praktikum bei der Town Planning and Survey Administration, Government of Ras Al Khaimah, United Arab Emirates

04.2011-03.2012:
Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie und Regionalentwicklung der Universität Jena

08.2011-09.2011:
Studentisches Praktikum beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Bremen

Forschung

Integrationsprozesse asylberechtigter Flüchtlinge in nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden

Bearbeitung: Carmella Pfaffenbach, Francesca Adam (mit C.-C. Wiegandt / Bonn, G. Weiss / Köln)

Die jüngste Flüchtlingszuwanderung nach Europa und Deutschland gilt als zentrale Herausforderung für das gesellschaftliche Zusammenleben in den kommenden Jahren. Dabei wird es künftig vor allem um die Frage gehen, wie bleibeberechtigte Flüchtlinge langfristig integriert werden können.
Chancen und Grenzen der Integration werden derzeit kontrovers diskutiert. Dabei wird der Verlauf der Integration sowohl durch die Flüchtlinge selbst als auch durch die aufnehmende Gesellschaft gestaltet. Wir möchten so in unserem Projekt Möglichkeiten und Grenzen der Integration für die zentralen Dimensionen Sprache, Wohnen, Arbeit und soziale Netzwerke aus den beiden Perspektiven der Flüchtlinge und der aufnehmenden Gesellschaft untersuchen.
Hierzu werden wir einen qualitativen methodischen Zugang aus Intensivinterviews und gemeinsamen Begehungen im lokalen Wohn- und Lebensumfeld nutzen. Die Perspektiven zentraler Akteure der aufnehmenden Gesellschaft werden wir mit Experteninterviews beleuchten. Wir verfolgen die These, dass der Verlauf der Integration durch jeweilige lokale Kontexte beeinflusst wird. Daher führen wir unsere Untersuchung in der Stadt Köln und im Landkreis Heinsberg mit jeweils unterschiedlichen räumlichen Bedingungen durch.
Mit unserem Projekt sollen grundlegende Erkenntnisse über die Integration von Flüchtlingen sowie Erfahrungen für das Zusammenleben zwischen Fluchtmigranten und aufnehmender Gesellschaft gewonnen werden. Von zentraler Bedeutung sind Erkenntnisse, die eine Anpassung von integrati-onsfördernden Maßnahmen an die Voraussetzungen und Bedürfnisse der Fluchtmigranten erlauben. Die Ergebnisse sollen mittels verschiedener Bausteine (z.B. Website, Praxisworkshops, Pressegespräche) veröffentlicht sowie mit unseren Interviewpartnern, mit Experten und Bürgern diskutiert werden.

Gefördert durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW
Laufzeit: 10/2016 bis 06/2019

Veröffentlichungen

2017

  • Adam, F. (2017): The Challenge of Sustainable Spatial Planning in Ireland. - European Geographer 14, S. 5-10 Utrecht.
    Weiterführender Link

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