Quantifizierung von Winderosion und Bodendegradation in der semi-ariden Kulundasteppe (Westsibirien)

Zusammenfassung

Die landwirtschaftlich genutzten Böden der semi-ariden Steppengebiete sind besonders stark durch Erosionsprozesse gefährdet, beispielsweise in der seit den 1950er Jahren intensiv bewirtschafteten Kulundasteppe im südöstlichen Westsibirien. Grundsätzlich sind nur wenige Daten zur Winderosion und Bodendegradation in den semi-ariden Steppengebieten verfügbar, insbesondere für die südlichen Steppengebiete Sibiriens. Im Rahmen des Projektes sollen die Auswirkungen der Winderosion auf die Bodenentwicklung sowie den Wandel der Bodengüte in der Kulundasteppe im Fokus stehen. Der Schwerpunkt liegt auf der Quantifizierung des verlagerten Sedimentes und auf den Veränderungen in den Eigenschaften der Oberböden. Es werden kolluvial überdeckte, natürliche Oberböden in den Windschutzstreifen mit Oberböden der Ackerflächen verglichen, unter Anwendung pedologisch-geochemischer Methoden (hauptsächlich Korngrößen- und Elementaranalysen) und mittels Nutzung von 137Cs-Konzentrationen als zeitlichen Marker.

Ansprechpartnerin

Projektpartner

Förderung

DFG EC 401/3-1

Laufzeit

seit 09/2014