Euregio Maas-Rhein Connect

  Schaubild Euregio Maas-Rhein Urheberrecht: AVV

Das Interreg-Projekt „emr - kurz für Euregio Maas-Rhein - connect“ widmet sich mit einer umsetzungsorientierten Kollaboration von elf Verkehrsbehörden, politischen Entscheidungsorganen und Universitäten aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien den aktuellen grenzüberschreitenden Herausforderungen in den Bereichen öffentlicher Verkehr und aktive Mobilität.

Nähere Informationen finden Sie in diesem PDF.

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Euregio Summer School 2.0 - "Improving inclusive Mobility in the Digital Age"

Nicht verfügbar Urheberrecht: Massima Marigo / RTV Maastricht

Nach dem vollen Erfolg der 1st Euregio Summer School im September 2018 fand unter maßgeblicher Beteiligung des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie (RWTH Aachen) die Euregio Summer School 2.0 zwischen dem 9. und 14. September 2019 an sechs verschiedenen Standorten in der Euregio Maas-Rhein statt: Hasselt, Lüttich, Aachen, Kerkrade, Maastricht und Spa-Francorchamps.

Insgesamt 36 Studierende der PXL Hasselt, Universiteit Hasselt, Zuyd Hogeschool, FH Aachen und RWTH Aachen arbeiteten in internationalen und interdisziplinären Gruppen an unterschiedlichen Problemstellungen zum Leitthema „Improving inclusive Mobility in the Digital Age“. Im Unterschied zur 1st Euregio Summer School wurden diese von Praxispartnern, u.a. dem Aachener Verkehrsverbund, eingeholt. Themen waren u.a. die Transformation des verlustbringenden öffentlichen Personennahverkehr-Marktes in einen profitablen Mobilitätsmarkt sowie die Ausgestaltung des Büros der Zukunft.

Organisiert wurde die Euregio Summer School 2.0 von Partnern der Interreg-Projekte emr connect, EarlyTech und youRegion, die aufgrund des bisherigen Erfolges eine Fortsetzung dieses Veranstaltungsformats anvisieren.

 

Transport Think Tank (3T) - Workshop zum Thema "Shaping future cross-border mobility solutions"

Workshop Urheberrecht: Henrik Basche

Insgesamt 24 Teilnehmende mit heterogenem Mobilitätsbezug haben am 26. August 2019 am Transport Think Tank (3T) im Centre Céramique in Maastricht teilgenommen. Vertreten waren u.a. die Provincie Limburg, die Stadt Aachen, der Aachener Verkehrsverbund, der EVTZ Euregio Maas-Rhein, Achterhoek ambassadeurs und die e.GO Mobile AG.
Der Workshop im „World-Café-Format“ diente in erster Linie der Vernetzung grenzüberschreitender und mobilitätsrelevanter Akteure in der Euregio Maas-Rhein. Hierin diskutierten die Teilnehmenden über Voraussetzungen und Barrieren grenzüberschreitender Zusammenarbeit sowie über ihre (zukünftige) Rolle im Hinblick auf das Leitthema „Shaping future cross-border mobility solutions“.
Organisiert wurde der Transport Think Tank (3T) von den akademischen Partnern des Projektes emr connect in Zusammenarbeit mit dem „Institute for Euregional and Transnational cross border cooperation and Mobility“ (ITEM, Maastricht University).

 

1st Joint Project Study - Euregionale Projektstudie zu grenzüberschreitender Mobilität und ÖPNV-Nutzung in der Euregio Maas-Rhein

Studierende im Gespräch Urheberrecht: Henrik Basche

Insgesamt zwölf Studierende der RWTH Aachen, sechs der Universiteit Hasselt und ein Student der Universiteit Maastricht haben sich im Rahmen der 1st Joint Project Study unter der Leitung von Henrik Basche (RWTH Aachen) empirisch mit grenzüberschreitender Mobilität und ÖPNV-Nutzung in der Euregio Maas-Rhein befasst.
Unter besonderer organisatorischer Mithilfe von Arriva Nederland und der ASEAG wurden zwischen dem 30. April und 8. Mai fast 200 Fährgäste in folgenden grenzüberschreitenden Verkehrslinien auf Deutsch, Englisch und Niederländisch befragt: 14 (Aachen - Eupen), 34 (Diepenbenden - Kerkrade), 44 (Aachen - Heerlen), 350 (Aachen - Maastricht), 20a (Maastricht - Hasselt, De Lijn), 45 (Hasselt - Maastricht, De Lijn) and RE18 (Aachen - Maastricht).
Den Höhepunkt der 1st Joint Project Study stellten die Präsentationen über die empirischen Ergebnisse dar, die am 24. Mai vor dem Projektkonsortium (emr connect) und regionalen Interreg-Antennen im Regierungsgebäude der Provincie Limburg in Maastricht gehalten wurden. Hierbei referierten die Studierenden u.a. über Mobilitätsmuster (inkl. Einstellung gegenüber bargeldlosem Bezahlen, Häufigkeit grenzüberschreitender Mobilität) und mentaler Distanz (hier: Verbundenheit gegenüber Städten in der Euregio Maas-Rhein) in Abhängigkeit des soziodemographischen und regionalen Hintergrundes.
Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit der 1st Joint Project Study wird im Sommersemester 2020 aller Voraussicht nach die zweite euregionale Projektstudie unter dem Label „Joint Project Study 2.0“ angeboten.

 

EU-Projekt "emr connect" macht Fortschritte - Treffen der Projektpartner in Lüttich

Nicht verfügbar Urheberrecht: AVV

In Lüttich haben sich am 11. Oktober alle emr connect Projektpartner getroffen und über den Projektfortschritt berichtet. Im Regierungspalast der Provinz Lüttich fand ein intensiver Austausch statt. Neben den bisher erreichten Meilensteinen wurden auch bestehende Herausforderungen angesprochen.
Auch wenn schon einige Dinge, wie die Ausweitung des NRW-Tarifs bis Heerlen, die Errichtung einer VeloCity-Station auf niederländischer Seite in Kerkrade sowie die Ausrichtung der 1st Euregio Summer School mit Studierenden aus den Hochschulen der Euregio Maas-Rhein realisiert werden konnten, stehen in den kommenden zwei Jahren noch viele weitere Maßnahmen an, um die grenzüberschreitende Mobilität zu verbessern.
So werden die Anstrengungen in den kommenden Monaten sich besonders auf Schritte im Rahmen des ab Ende des Jahres zwischen Aachen und Maastricht verkehrenden RE 18 beziehen, u.a. ist die Ausweitung des Pilotprojekts zum grenzüberschreitenden eTicketing geplant und die Einrichtung euregionaler Kundenschalter in Aachen, Heerlen und Maastricht vorgesehen. Außerdem arbeiten die Stadt Aachen, Arriva und die ASEAG intensiv daran, die Elektrifizierung der Buslinie 44 zu ermöglichen.
Diese Maßnahmen sollen einer Verbesserung des grenzüberschreitenden Nahverkehrs dienen und sollen dazu beitragen, die verschiedenen Regionen der Euregio Maas-Rhein enger miteinander zu verknüpfen.

 

1st Euregio Summer School

Poster Summer School Urheberrecht: Region Aachen Summer School

Unter maßgeblicher Beteiligung des Lehrstuhls für Wirtschaftsgeographie der RWTH Aachen fand zwischen dem 10. und 14. September die 1st Euregio Summer School statt. Austragungsorte waren die fünf größten Städte der Euregio Maas-Rhein: Aachen, Lüttich, Maastricht, Heerlen und Hasselt.

Insgesamt 42 Studierende aus sieben verschiedenen Hochschulen und Universitäten der Euregio Maas-Rhein - darunter sechs Geographie-Studierende der RWTH Aachen – haben gemeinsam mobilitätsbezogene Problemstellungen bearbeitet. Inspiriert wurden die Studierenden u.a. durch Vorträge zu Creative Thinking, Circularity & Prototyping.

Der Stellenwert dieses bisher einmaligen Events zeigte sich durch Beiträge hochrangiger politischer Akteure: Eröffnet wurde die 1st Euregio Summer School von der Präsidentin des Regierungsbezirks Köln & Vorsitzenden der Stichting Euregio Maas-Rhein, Gisela Walsken. Die feierliche Übergabe der Teilnahmeurkunden übernahm Ivo Belet, seit 2004 Abgeordneter im Europäischen Parlament.

Das Organisationskomitee möchte aufgrund der durchweg positiven Resonanz und Erfahrungen im Sommer 2019 eine 2nd Euregio Summer School umsetzen.

Kontakt

Name

Sönke Henrik Volkmar Basche

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon

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