Kipp-Punkte von Seesystemen in der ariden Zone Zentralasiens – Q-TiP

 

Einfluss von Kipp-Punkten auf das Landschaftssystem

Ansprechpartner

Telefon

work
+49 241 80 96049

E-Mail

E-Mail
  Strandwälle am Orog Nuur, Expeditionscamp und äolische Auflage Urheberrecht: V. Nottebaum Oben links: 23 m über dem Seespiegel gelegener Strandwall am Nordufer des Orog Nuur; unten links: das Expeditionscamp auf dem 16 m-Strandwall am Südufer, mit der Ikh Bogd-Gebirgskette im Hintergrund; rechts: sandig-schluffige äolische Auflage.

Paläoumweltrekonstruktion

Entlang der Zeitreihe vom Ende der letzten Eiszeit bis in das späte Holozän werden die Landschafts- und Klimageschichte rekonstruiert, sowie, mithilfe der Kollegen aus der Neotektonik, nicht-klimatische Einflüsse auf die Sedimentarchive berücksichtigt. Aus dem Fallbeispiel am Orog Nuur werden modellhaft Rückschlüsse über den Einfluss von Kipp-Punkten auf die geomorphologischen Prozesse in zentralasiatischen Seeeinzugsgebieten während des letztglazialen Zyklus gezogen.

Geländekampagne

Im Sommer 2017 fand die vierwöchige Geländekampagne zum Orog Nuur statt. An über 60 Lokationen wurden Oberflächenproben und Sedimentprofile aufgenommen und mit über 30 genommenen OSL-Proben zeitlich aufgeschlüsselt. Im Fokus dabei standen die Datierung Paläostrandwällen, mit ihnen vergesellschafteten fluviale und äolische Archive sowie lakustrine Sedimente.

 
Laufzeit 10/2016 - 09/2019
Förderung BMBF – Prof. Dr. F. Lehmkuhl, Dr. G. Stauch
Projektpartner Jorien van der Wal Lehr- und Forschungsgebiet Neotektonik und Georisiken, RWTH Aachen
Prof. Dr. Klaus Reicherter Lehr- und Forschungsgebiet Neotektonik und Georisiken, RWTH Aachen