"5 vor 12" Die RWTH Wissenschaftsnacht 2019

08.11.2019

Seit 2003 findet jährlich am zweiten Freitag im November die RWTH-Wissenschaftsnacht "5 vor 12" statt. Wissenschaft in ungewöhnlicher Form zu ungewöhnlicher Zeit präsentieren - diese Idee steckt hinter dem Veranstaltungsangebot. Die Fachbereiche Geowissenschaften und Geographie, Rohstoffe und Entsorgungstechnik sowie Materialwissenschaft und Werkstofftechnik luden auch dieses Jahr wieder im Bergbaugebäude zu einer spannenden Ausstellung mit wissenschaftlichen Experimenten, Spielen und Workshops ein.

  "5 vor 12" RWTH-Wissenschaftsnacht 2019 Urheberrecht: FRE

Der Umwelt zuliebe - Nachhaltige Nutzung von Georessourcen

„Die knappste Ressource ist nicht das Öl, nicht das Gas und auch nicht das Uran; es ist die Zeit, die wir noch haben, um unsere Verhaltensweisen den Anforderungen und Grenzen unserer Umwelt anzupassen.“

(Russel Train)

Für unseren gewohnten Lebensstandard ist es unverzichtbar, dass der Ressourcenbedarf weiterhin gedeckt werden kann. Die Menschheit braucht Energie und Rohstoffe, um Häuser und Straßen zu bauen, Lebensmittel zu produzieren, Wohnungen zu beheizen oder von A nach B zu gelangen. Nicht nur in nahezu allen den Alltag betreffenden Bereichen werden daher ständig neue und moderne Materialien benötigt, die steigenden Anforderungen an die produzierten Bauteile gerecht werden müssen. Auch in Forschung und Industrie, wie der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik, der Automobilindustrie und anderen HighTech-Bereichen müssen aus Rohstoffen funktionelle Materialien und Konstruktionswerkstoffe entwickelt werden - und bei all diesen Ansprüchen rücken Themen wie Ressourcenschonung, Umweltverträglichkeit und das Recycling von Materialien mehr und mehr in den Fokus.

Im Foyer des Bergbaugebäudes ging es bei der diesjährigen Wissenschaftsnacht vor allem um die nachhaltige Versorgung der Menschen - mit Energie und durch ressourcenschonende Produktionsprozesse. Dabei stellten die Fachbereiche Geologie und Geographie, Rohstoffe und Entsorgungstechnik sowie Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ihre Arbeits- und Forschungsbereiche vor.

Das Programm reichte vom Metallrecycling von Spielzeugautos über die Demonstration von sensorgestützten Recycling-Verfahren, smarten Technologien bei der Rohstoffgewinnung bis hin zu einer farbenprächtigen Glitzerwelt der fluoreszierenden Mineralien.

Für Groß und Klein haben wir auch in diesem Jahr wieder unser CO2-Spiel angeboten, bei dem ein jeder seinen eigenen ökologischen Fußabdruck einschätzen konnte, was für großen Spaß und Überraschung sorgte.

Zusätzlich haben wir erstmals einen Dinosaurier, einen Stahlarbeiter und einen Steiger gemeinsam losgeschickt (wo kann man so etwas schon einmal erleben?), um auf die nachhaltige Nutzung von Georessourcen und alle angebotenen Exponate und Experimente der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik im Bergbaugebäude aufmerksam zu machen.

Dem Angebot der RWTH Aachen, Wissenschaft in ungewöhnlicher Form zu ungewöhnlicher Zeit zu präsentieren, folgten wieder tausende Besucher und machten die Veranstaltung auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg!

 

Impressionen: "5 vor 12" Die RWTH Wissenschaftsnacht 2019